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Historie

Der Name der Stadt Lindow leitet sich aus dem anhaltinischen Besitz, Lindenaue, des Grafen Gebhard von Arnstein und Ruppin ab, der an dieser Stelle 1230 ein Kloster gründete. Die Linde mit adlergeschmücktem Schild führt Lindow noch heute in seinem Stadtwappen.

 

Schöner denn je wurde Lindow nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1803, bei dem fast die gesamte Altstadt vernichtet wurde, wieder aufgebaut. Prächtige Häuser im klassizistischen Stil entstanden. Typisch sind auch die historischen Türen und großen Durchfahrten für damalige Fuhrwerke mit original erhaltenen Holztoren. Das Stadtfließ schlängelt sich nicht nur durch viele Gärten, sondern auch unter so manchem Haus hindurch.

 

In den Jahren 1807 bis 1809 wurde an der Straße des Friedens 20 das neue Rathaus im frühklassizistischen Stil errichtet. Denn auch das einstige Lindower Ratsgebäude war den Flammen des großen Stadtbrandes zum Opfer gefallen.

 

Das Zentrum der Stadt, der Marktplatz, wurde nach dem Brand mit Bürgerhäusern eingefasst, aus denen das heutige Hotel am Wutzsee herausragt. Mitten auf dem Marktplatz steht die rund zweihundert Jahre alte Friedenseiche, in deren Schatten es sich wunderbar rasten lässt. Direkt daneben finden Sie unsere Tourist-Information.

 

Spannende Geschichte bergen der Eiskeller und das liebevoll gestaltet Museum „Schau mal rein“. Sie erzählen vom Leben der Menschen und den alten Zeiten hier in Lindow.

 

Unser besonderer Tipp:

Stadt- und Klosterführungen mit historischen Figuren:

dem „Grafen von Lindow“ oder der „Stiftsdame Adelheid“

 

 

Zeittafel

um 1200 entstehen Kloster und Ort Lindow
1343 wird das Kloster zum ersten Mal urkundlich erwähnt
1375 Erwähnung der Grafschaft Lindow
1457 Bau einer Feldsteinkirche und des Schulgebäudes
1524 Kloster und Stadt werden kurfürstlicher Besitz
1541 Klostersäkularisierung/Übertritt zum Luthertum
1549/50 die Pest wütet in Lindow
1600 heftige Kämpfe zwischen Rat und Bürgerschaft
1627

 Dänische und kaiserliche Truppen überfallen die Stadt, die Bewohner flüchten auf die Insel Werder

1635 Plünderung durch die Schweden
1636 Zerstörung der Stadt und des Klosters
1685-1690 Einwanderung reformierter Schweizer und Pfälzer
1755 Einweihung der neuen lutherischen Kirche
1764 Auflösung des Amtes Lindow
1798 Allgemeine Volks-, Vieh-, Berufs– und Grundstückszählung
1803 Fast die gesamte Stadt wird durch Feuer vernichtet
1807-1809

Bürgermeister Werdermann lässt auf eigene Kosten das neue Rathaus bauen

1809 die ersten Selbstverwaltungskörperschaften werden gewählt
1810 Gründung der Bürgergarde
1811 Lindow erhält seine erste Postanstalt
1843

das Gebäude der reformierten Kirche muss wegen Baufälligkeit geschlossen werden

1846

Chausseebau von Rheinsberg und Gransee über Lindow nach Schönberg

1847 Brand der Klostermühle
1848  Gründung einer katholischen Missionsstation
1849 am Wutzsee wird eine Badestelle eröffnet
 1879 Lindow erhält ein Amtsgericht
 1895 Einweihung des neuen Schulgebäudes
 1896 die „ Lindower Zeitung“ erscheint
1897 Eröffnung der Eisenbahnlinie von Löwenberg nach Lindow
1899 Weiterführung der Bahnlinie bis RheinsbergWeiterführung der Bahnlinie bis Rheinsberg
1899 das Postamt wird fertig gestellt
1909/10 Bau des Kanals zwischen Gudelack- und Vielitzsee
1913 das Genesungsheim Lindow entsteht
1922 lutherische und reformierte Gemeinde vereinigen sich
1923 Eröffnung der Badeanstalt am Gudelacksee
1924 Eröffnung der Badeanstalt am Gudelacksee
1967 Städtepartnerschaft mit Harfleur (Normandie)
1969

Baubeginn der Sportschule

1974

Gründung des FKK Lindow (Karnevalsklub)

1979

Beginn der jährlichen Kirchenkonzerte

1979

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lindow

1980

Eröffnung des Vogelparks

1984 15.000 Urlauber und 170.000 Übernachtungen
1985 25. Volksangeltag
1986

Eröffnung der neuen Schule POSII,

später: “Katja-Niederkirchner-Oberschule,

heute:“ Drei-See-Schule“

1987

Befestigung der Parkwege im Stadtpark

1990

Honecker (ehemaliger Staats- und Parteichef der DDR) und seine Frau beziehen Wohnung im Regierungsheim Lindow (Gühlen), es gibt massive Proteste von Seiten der Bevölkerung

1990

Sportschule des DTSB wird Landessportschule

1991

Beschluss zur Bildung des Amtes Lindow (Mark)

1991 Gründung LSV "Grün Weiß"
1992

Gründung des Segel-Club Lindow e. V

1998

Lindow wird staatlich anerkannter Erholungsort

2004

Schließung des alten Schulgebäudes, kein Oberstufenunterricht (Kl.7-10) mehr möglich

2012

Beginn des Innenaufbaus der „Alten Schule“ zum“ Bürgerhaus“

2013

Eröffnung des Bürgerhauses (Standes Amt Lindow)

2018

Lindow erhält E-Säulen